Grafschafter Nachrichten
Freitag, 30. August 2019

Die Oberschule Uelsen startet mit zwei Generationen-Werkstätten. Jeweils vier Schüler werden in den Unternehmen Kronemeyer und Peters Stahlbau erste Berufserfahrungen sammeln. Unter Anleitung werden sie thermische Solarmodule und Fußballtore bauen.

 Generationenwerkstatt

Die Generationen-Werkstätten haben neue Mitarbeiter: Jeweils vier Schüler werden in den kommenden Wochen in den Unternehmen Kronemeyer und Peters Stahlbau erste Berufserfahrungen sammeln. Unser Bild zeigt sie zusammen mit ihren Betreuern und Lehrern. Foto: Ursachenstiftung Osnabrück


Uelsen Das Schuljahr hat kaum begonnen, da startet die Oberschule Uelsen gleich wieder mit zwei Generationen-Werkstätten. Jeweils vier Schüler werden in den kommenden Wochen in den Unternehmen Kronemeyer und Peters Stahlbau erste Berufserfahrungen sammeln. Unter fachkundiger Anleitung werden sie thermische Solarmodule und Fußballtore bauen.


„Wir werden in Zukunft viele Fachleute mit handwerklichem Know-how brauchen, denn auf die sind wir Laien angewiesen“, betonte der neue Schulleiter Kai Schmidt beim Auftakt im Unternehmen Kronemeyer. Die Idee der Generationen-Werkstatt, Alt und Jung zusammenzubringen, finde er „total genial“: „Die Jugendlichen haben die Chance, eine ganz besondere Art der Berufsorientierung zu erleben, mit viel Zeit und ohne Druck. Zugleich haben die Unternehmen Gelegenheit, sich ein Bild von den jungen Leuten zu machen.“ Für alle Seiten sei das Projekt ein Gewinn.
Diese Begeisterung für die Generationen-Werkstatt begrüßte Projekt-Botschafterin Renate Beineke von der Ursachenstiftung Osnabrück sehr. Nach dem Abschied von Amtsvorgängerin Marianne Fischer im vergangenen Jahr war nicht klar, ob und wie es mit dem Projekt weitergehen würde. Fischer hatte sich als Schulleiterin von Anfang an für die Generationen-Werkstatt stark gemacht und insgesamt neun Projekte mit verschiedenen Unternehmen durchgeführt. Nachfolger Schmidt und Schulsozialarbeiter Andreas Schoo traten also ein gewichtiges Erbe an.


An einem Nachmittag pro Woche werden Thijs Meijerink, Jan Veddeler, Fabian Flohe und Nico Peters bei Kronemeyer unter fachkundiger Anleitung von Ausbildungsleiter Berend Lucas und Betreuer Rainer Veldmann thermische Solarmodule bauen, die sie nach Projektende mit nach Hause nehmen dürfen. „Daran kann man alle wichtigen Techniken zeigen: Biegen, Kanten, Pressen, Löten und Lackieren“, erläuterte Veldmann.
Kronemeyer setzt schon seit Langem auf das Projekt Generationen-Werkstatt, um Nachwuchs fürs eigene Unternehmen zu gewinnen. Viermal haben ehemalige Teilnehmer bereits Ausbildungsverträge beim Sanitär- und Heizungsunternehmen unterzeichnet.


Dieses Glück hatte Peters Stahlbau bislang noch nicht. Aber womöglich klappe es ja diesmal, bemerkte Ausbildungsleiterin Karina Wolf bei der Auftaktveranstaltung mit den Schülern, ihren Eltern und Klassenlehrern. Die vier Schüler Eike Reurik, Luka Kaske, Laurenz Leloux und René Lichtenberg werden zusammen mit Betreuer Johann Grobbe kleine Fußballtore bauen, die die Jungen am Ende behalten dürfen.


Mit diesen beiden Projekten setze die Grafschaft Bentheim ihre Vorreiterrolle bei der Generationen-Werkstatt fort, betonte Beineke. Mit 31 Projekten seit 2015, zehn Unternehmen und vier Schulen sei die Region sehr gut aufgestellt. Bereits 120 Schüler erhielten von der Ursachenstiftung ein Zertifikat, das sie bei einer späteren Bewerbung vorlegen können.

Grafschafter Nachrichten
Donnerstag, 20. Juni 2019

Acht Schüler der Edith-Stein-Realschule und der Hauptschule in Emlichheim haben mit dem Projekt „GenerationenWerkstätten“ Einblicke in das künftige Berufsleben gewonnen.

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Stolz präsentieren die acht Schüler das von ihnen in der "GenerationenWerkstatt" gebaute Spielhaus und die vier thermischen Solarmodule. Foto H. Lindwehr

 

Von Hermann Lindwehr

Neugnadenfeld Mit den Erfahrungen, die sie beim Sanitär- und Heizungsunternehmen Kronemeyer aus Uelsen und dem Bauunternehmen Büter aus Ringe sammelten, können sie sich bereits sehr früh beruflich orientieren.

Die Schüler stellten auf dem Gelände der Kita an der Schwedenstraße ihre Werke vor. Bürgermeister Albert Stegeman begrüßte die Vertreter der Firmen, die Schüler und deren Eltern. Er stellte heraus: „Wir konnten vor Ort sehen, was der Begriff „GenerationenWerkstätten“ bedeutet: Schüler und Profis haben hier ein schönes Spielhaus aus Mauer- und Fachwerk mit Ziegeldach gebaut.“

Stegeman dankte den Schülern und der Firma Büter und Kronemeyer für die kostenlose Bereitstellung von Personal und Material sowie die Bereitschaft, sich einem solchen Projekt zu widmen. „Dies verdient höchste Anerkennung, denn in der heutigen Zeit muss man neue Wege gehen, um den Mut und die Motivation zu wecken. So kann man dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegenwirken“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Ringe.

Renate Beineke, Projekt-Botschafterin der Ursachenstiftung Osnabrück und Koordinatorin der Vorhaben, erklärte: „Die „GenerationenWerkstatt“ ist ein Projekt, dass die Jugend begeistern soll. Die Schüler als kommende Generation und die Betriebe als erfahrene Generation stehen dabei im Mittelpunkt. Die Schulen vor Ort sind Partner der Unternehmen. Eine kleine Gruppe von Schülern von 12 bis 15 Jahren besucht freiwillig in einen Zeitraum von zehn Wochen an einem Nachmittag in der Woche für mehrere Stunden die teilnehmenden Unternehmen in der Region.“

Dita Büter, Bauleiter Jörg Lambers und Betreuer Gerhard Detert präsentierten mit Tom Rosemann, Mathis Janssen, Luca Nykamp und Colin Eggengoor das von Februar bis Juni gebaute Spielhaus. Büter lobte die Verantwortlichen und Schüler, die für die Kita etwas sehr Schönes geschafft hätten.

Hans-Georg Kronemeyer und Ausbildungsleiter Berend Lucas stellten mit den Schülern Marcel Karterbarg, Kylian Schoemaker, Jonas Robbert und Mika Wortmeyer ihre selbst gefertigten Solarmodule vor. Kronemeyer meinte, dass es den Schülern viel Spaß gemacht habe, die Module zu fertigen.

Albert Stegemann überreichte zusammen mit den Verantwortlichen die Zertifikate für die Bewerbungsmappen an die acht Jungen. Er zeigte sich begeisterte über da Projekt: „Wir sind in der Grafschaft immer wieder durch Aktionen und Projekte wie diese so erfolgreich. Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit, weil wir einfach anpacken. So gehen wir auch das Problem Fachkräftemangel an.“

 

Grafschafter Nachrichten
Donnerstag, 21. März 2019

Das Kronemeyer-Team installiert alle neue Technologien / Umfassende Beratung

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Anlässlich des 50-jährigen Jubiläum stellten sich die Mitarbeiter der Firma Kronemeyer für ein Gruppenfoto auf. Foto: J. Lüken

 

UELSEN In kaum einem anderen Handwerk ist die technische Entwicklung so rasant fortgeschritten wie bei den Sanitär- und Heizungstechnikern. Die Vorschriften zum Beispiel der Energieeinsparverordnung haben ständige wandelnde und neue Technologien zur Folge. Die Mitarbeiter beherrschen diese und können den Kunden mit seinen Bedürfnissen umfassend beraten. Diesbezüglich ist das große Team der Kronemeyer GmbH Heizung, Sanitär, Fliesen an der Ziegeleistraße 4 in Uelsen sehr gut aufgestellt. Der Service-Gedanke wird in allen Abteilungen gelebt.

Für Geschäftsführer Hans-Georg Kronemeyer ist der Kundendienst der Zweig, der den Service schon im Namen trägt. Probleme der Kunden im Kleinen wie im Großen werden, so schnell es geht behoben. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hält das Fachunternehmen ein sehr großes Ersatzteillager vor, um in möglichst kurzer Zeit alle defekten Teile aus dem Bereich Sanitär und Heizung auszutauschen. „Jede Heizung wird noch am gleichen Tag repariert, damit es in der Wohnung des Kunden wieder warm ist“, erklärt Hans-Georg Kronemeyer. Eine umfassende Beratung des Kunden zu den Möglichkeiten des Energiesparens beispielsweise beim Austausch einer Handbrause oder einer Armatur gehört im Hause Kronemeyer selbstverständlich dazu.

Auch im Bereich Heizung bietet die Firma Kronemeyer eine Beratung zu allen aktuellen Technologien von der Wärmepumpe über Gaskessel, Blockheizkraftwerke bis zu Solaranlagen oder Pelletöfen sowie den Holzkessel für die Landwirtschaft. Hans-Georg Kronemeyer ist von der Kompetenz seiner Mitarbeiter überzeugt: „Das können wir und wir bleiben dran.“

Wer sein Badezimmer erstmals oder komplett neu gestalten will, kann mit den Badplanern seine eigenen Vorstellungen umsetzen. Dazu gehört ein Besuch eines Kronemeyer-Mitarbeiters beim Kunden, wo die Maße genommen werden. In der Ausstellung folgt die Wahl der Materialien. Oberflächen und Armaturen vor Ort berühren zu können, verschafft den Kunden einen realistischeren Eindruck. Alle Ideen werden in einen 3-D-Plan umgewandelt, um das neue Badezimmer möglichst anschaulich zu präsentieren. Mindestens einen Vorschlag erhalten die Interessenten, der sich natürlich nach dem vorgegebenen Budget richtet. Eine Mitarbeiterin nimmt aktuell an einer Fortbildung zur Badmanagerin teil, um die Interessenten bei der Gestaltung ihrer Badezimmer noch besser beraten zu können.

Ähnlich ist es beim Thema Heizungssysteme. Wärmepumpen, deren Bedeutung immer wichtiger wird, sind zu sehen und im Betrieb zu erleben. Solarthermie findet immer mehr Nutzer. In der Funktionsausstellung gibt es anschauliche Informationen zur Klimatechnik, die in dieser Form in der Grafschaft einmalig sein dürfte.

Mit mehr als 100 Mitarbeitern ist Kronemeyer ein Betrieb, der in der Grafschaft und auch weit über die Grenzen der Grafschaft hinaus aktiv ist. Einige Mitarbeiter sind ständig bei Objekten im Rhein-Ruhr-Bereich im Einsatz. Dies bringt den Vorteil, dass sie von der Arbeit an Projekten in größeren Dimensionen zusätzliches Know-how mit in den Betrieb bringen, wovon letztlich alle Kunden profitieren. Die Vielzahl der Mitarbeiter lässt überdies eine intensivere Spezialisierung des Personals zu, was das Fachwissen im Unternehmen insgesamt erhöht, wovon am Ende der Endverbraucher profitiert. Entsprechend bietet Kronemeyer die Gewerke Sanitär, Heizung, Fliesen, Elektro und Klimatechnik an. Immer breiteren Raum nimmt das Thema Trinkwasserhygiene ein. Im Bedarfsfall wird Notdienst geleistet.

Am Samstag, 23. März, bietet die Firma Kronemeyer von 9 bis 13 Uhr ein Info-Frühstück an, bei dem es unter anderem Informationen zur kreativen Badgestaltung, zu Duschwannen mit Zargen und Luftwärmepumpen gibt.