Grafschafter Nachrichten

Samstag, 30.01.2021

Nick Lichtenberg mag die Vielseitigkeit an seinem Beruf. Er ist im zweiten Ausbildungsjahr zum Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima bei der Firma Kronemeyer in Uelsen. Nach seinem Realschulabschluss hat er ein Jahr lang die GBS besucht und muss nun nur noch zweieinhalb Jahre im Betrieb arbeiten, bevor er seine Abschlussprüfung macht. Betriebsleiter Berend Lucas betont, dass die Firma Kronemeyer gute Erfahrungen mit Azubis gemacht habe, die das Schuljahr an der GBS besucht haben. Sie brächten erste praktische Erfahrung im Schweißen oder Biegen mit und hätten einfach mehr Grundkenntnisse als komplette Neueinsteiger. Da auch Nicks Vater in dem Beruf arbeitet, hat er schon frühzeitig viel über den Beruf erfahren. Nach mehreren Praktika bei der Firma Kronemeyer, hat er sich dort beworben und das mit Erfolg. Von Nick wird täglich große Flexibilität erwartet. Bei seinen Einsätzen bei den Kunden beschäftigt er sich an einem Tag mit dem Einbau der Sanitäreinrichtungen, um am nächsten Tag eine neue Heizung zu installieren oder er arbeitet an Fotovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerken. Nach den drei heißen Sommern in den vergangenen Jahren sei die Nachfrage nach Klimageräten sprunghaft angestiegen, ergänzt Berend Lucas. Das Berufsbild, so berichtet der Betriebsleiter weiter, habe sich mit der technischen Entwicklung rasant verändert. Die Technik rücke immer mehr in den Vordergrund, während die körperliche Anstrengung geringer werde. Für Nick steht im Sommer die Abschlussprüfung Teil 1 an, deren Note anteilig in die Endnote einfließt. Bis zur Abschlussprüfung bleibt ihm noch Zeit, trotzdem zeichnen sich für ihn gute Perspektiven für eine Übernahme ab, weil Kronemeyer für den eigenen Bedarf ausbildet und gute Fachleute sucht. Das Uelser Handwerksunternehmen bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, von montags bis donnerstags auf Montage zu arbeiten. Im dritten Jahr haben die Auszubildenden die Gelegenheit, in diese Arbeitsform reinzuschnuppern. Dort würden sie noch einmal mit ganz anderen Aufgaben wie dem Einbau von großen Kesselanlagen konfrontiert, erklärt Berend Lucas. Nick weiß, dass er nach der Gesellenprüfung viele Möglichkeiten hat, um sich weiter zu qualifizieren. Ein duales Studium ist ebenso möglich, wie der Besuch der Meisterschule, die Fortbildung zum Techniker oder ein kundendiensttechnischer Lehrgang.

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Nick Lichtenberg bei Reperaturarbeiten an einem Blockheizkraftwerk.    Foto: Fuchs

Anlagenmechaniker/in für Sanitär, Heizung und Klima

Schulische Voraussetzungen:Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Berufsschule/Ort: GBS Nordhorn

Wichtige Schulfächer: Mathematik, Physik

 

 

IKZ.de

Freitag, 18.12.2020

Berlin. Am 31. Januar 2021 läuft für Verbraucher die Frist ab, ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke (BHKW) im Marktstammdatenregister (MaStR) zu registrieren. Die Frist gilt für Anlagen, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden. Auch bereits im vorausgegangenen PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur registrierte Anlagen müssen zusätzlich im Marktstammdatenregister gemeldet werden.

 KW51 Manfred A

Ende Januar 2021 läuft für Verbraucher die Frist ab, ältere Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke (BHKW) im Marktstammdatenregister (MaStR) zu registrieren. Bild: Manfred Antranias Zimmer – pixabay

 

Darauf weist der Verbraucherzentrale Bundesverband hin. Betreiber einer Photovoltaikanlage oder eines BHKW können die Registrierung online auf der Seite www.marktstammdatenregister.de vornehmen.
Die Registrierung ist sowohl für den Anlagenbetreiber selbst wie auch für jede Anlage erforderlich. Ebenfalls müssen Batteriespeicher, die häufig in Verbindung mit Photovoltaikanlagen betrieben werden, registriert werden. Die Registrierung erfolgt in drei Stufen:

  • Registrierung des Benutzers des Marktstammdatenregisters
  • Registrierung des Anlagenbetreibers
  • Registrieren der Anlagen.

 

Für die komplette Registrierung werden Adress- und Kontaktdaten, eine E-Mail-Adresse und Geburtsdatum benötigt. Zur Anlage selbst müssen Anlagenbetreiber Angaben zum Standort, zum Datum der Inbetriebnahme und zu technischen Merkmalen sowie zum Netzbetreiber machen. Am Ende der Registrierung erhalten Verbraucher eine Meldebescheinigung. Personenbezogene und vertrauliche Daten sind später nicht öffentlich einsehbar.

Anlagen, die nach dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden, müssen bereits im MaStR registriert sein. Neue Anlagen müssen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme registriert werden. Die Registrierungspflicht gilt für alle ortsfesten Anlagen zur Stromerzeugung und Batteriespeicher, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Auch ortsfeste kleine Balkon-Solargeräte und Batteriespeicher müssen registriert werden. Für Elektroautos und Ladestation gilt diese Pflicht nicht.

Verbraucher, die gegen die Registrierungspflicht verstoßen, riskieren ein Bußgeld und können ihre Einspeisevergütung für den Strom verlieren. Auch wenn man den Termin verpasst, bleibt die Verpflichtung zur Meldung bestehen und sollte schnellstmöglich nachgeholt werden. Und sie gilt auch für Anlagen, die ab Januar 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten.

IKZ.de

Freitag, 08.01.2021

Frankfurt/Main. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat die Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung für das Jahr 2021 auf 130 Mio. Euro festgelegt. Im Jahr 2020 standen dafür 100 Mio. Euro bereit, im Zuge des Konjunkturpakets wurde die Förderung um weitere 50 Mio. Euro aufgestockt. Die Zuschüsse können ab sofort bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden.

Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von 10 % der förderfähigen Kosten (max. 5000 Euro). Wer sein Haus zum Standard "Altersgerechtes Haus" umbaut, bekommt 12,5 % der förderfähigen Kosten (max. 6250 Euro) von der KfW erstattet.

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 Foto: Hewi.com

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de/455-b oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 539 9002 erhältlich.

Bereits seit 2009 werden bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert werden, gefördert. Insgesamt wurden knapp 500000 Wohneinheiten mit einem Zusagevolumen von 4,1 Mrd. Euro mithilfe der Förderung umgebaut. Allein im Jahr 2020 waren es 93000 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von fast 300 Mio. Euro. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.

www.kfw.de